Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die richtigen Inhalte für Ihre Sprache und Geräte anzuzeigen (Notwendig), für Sie ausgewählte Inhalte zu präsentieren (Präferenzen), die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren (Statistiken) und Ihnen auch auf anderen Websites unsere besten Sonderangebote unterbreiten zu dürfen (Marketing).

Mit Klick auf „Alle akzeptieren“ willigen Sie in die Verwendung von Cookies ein. Sie können Cookies einzeln auswählen und durch Klicken auf "Konfiguration speichern" akzeptieren. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit in der Fußzeile unter "Cookie-Einstellungen" ändern oder widerrufen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Cookies sind für die Funktionalität unserer Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden (z.B. SessionCookies).

Google reCAPTCHA ist ein Dienst von Google, mit dem überprüft werden kann, ob es sich bei einem User auf unserer Seite um einen Menschen oder einen Bot handelt. Das soll sicherstellen, dass keine Bots automatisiert auf der Webseite interagieren.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren.

Ticker

Prof. Dr. Rainer Heß, LL.M.

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht

Anfrage

zurück zur vorherigen Seite

16.06.2015

Haftungsrecht

Der BGH zur Haftungsverteilung gem. § 254 BGB - Urteil vom 28.04.2015

Der BGH hat in seinem Urteil vom 28.04.2015 – VI ZR 206/14 – im Rahmen eines Skiunfalles noch einmal die Grundsätze der Haftungsverteilung zusammengefasst. Die Abwägung der Verursachungsbeiträge kann nur unter besonderen Umständen zur vollständigen Überbürdung des Schadens auf einen der Beteiligten führen. In der Regel kommt es daher zu einer Haftungsquotierung. Für die Abwägung der Verursachungsanteile gem. § 254 Abs. 1 BGB kann nur das Verhalten maßgebend sein, das sich erwiesenermaßen als Gefahrenmoment in dem Unfall ursächlich niedergeschlagen hat. Deswegen haben nur vermutete Tatbeiträge oder die bloße Möglichkeit einer Schadensverursachung bei der Abwägung der Verursachungs- und Verschuldensanteile außer Betracht zu bleiben. 

Der BGH bestätigt daher seine ständige Rechtsprechung zur Haftungsabwägung auch für den vorliegenden Skiunfall. Diese Grundsätze sind in gleicher Weise auf andere Haftungsfälle, insbesondere Verkehrsunfälle, anwendbar. Auch in diesem Fall hat daher der BGH die klageabweisenden Urteile aufgehoben und die Sache an das Kammergericht zur weiteren Aufklärung zurückverwiesen.

zurück zur vorherigen Seite