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Dirk Buller

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht

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06.10.2021

Vorschaden

Der Einfluss von Vorschäden bei einem unfallbeschädigten Kfz ist regelmäßig Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Es kommt dabei darauf an, ob der Vorschaden von dem Unfallzweitschaden abgrenzbar bzw., ob (wie) der Vorschaden repariert worden ist.

Das OLG Koblenz hat den Ersatz gem. § 287 ZPO zugesprochen, wenn es sich um einen technisch und rechnerisch abgrenzbaren Zweitschaden handelt. Überlagern sich Vor – und Zweitschäden, kann Ersatz nur dann verlangt werden, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist, dass dieser bereits im Rahmen des Vorschadens entstanden ist. Auch gehen Zweifel, ob eine ausstehende Reparatur des Vorschadens voll auf den Restwert durchgeschlagen hat, zu Lasten des Geschädigten.

Auch nach OLG Köln sind entsprechend dem Urteil vom 21.01.2021 – 15 U 164/19 auch kompatible Schäden bei einem Vorschaden nur zu ersetzen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gem. § 287 ZPO feststeht, dass diese nicht im Rahmen des Vorschadens entstanden sind (st. Rechtspr. des OLG Köln); vgl. hierzu auch das OLG Bremen vom 30.06.2021 – 1 U 90/19.

Vorschäden, OLG Koblenz Urteil vom 05.07.2021 – 12 U 764/20

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