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11.05.2017

Kein Versicherungsschutz für Touristenfahrten auf offiziellen Rennstrecken - OLG Hamm Beschluss 20 U 213/16

Das OLG Hamm hat in seinem Hinweisbeschluss vom 08.03.2017 das klageabweisende Urteil des Landgerichts bestätigt und der Berufung des Klägers keine Aussicht auf Erfolg beigemessen.

 Der Kläger war mit seinem Fahrzeug auf der Nordschleife des Nürburgrings verunfallt. In den zugrunde liegenden AKB (Ziff. A.2.17.4) heißt es unter der Überschrift „Touristenfahrten“:

„Kein Versicherungsschutz besteht für Touristenfahrten auf offiziellen Rennstrecken“.

Der Unfall ereignete sich auf einer solchen Touristenfahrt. Das OLG Hamm sah den Ausschluss des Versicherungsschutzes für solche Fahrten als wirksam an. Auch für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer ist es ausreichend erkennbar, dass das Risiko von Unfällen im Rahmen auch von „freien Fahrten“ auf Rennstrecken außerhalb von offiziellen Rennveranstaltungen erhöht ist. Der beklagte Versicherer hat klar zum Ausdruck gebracht, dass er das damit verbundene Risiko nicht decken will.

OLG Hamm, Beschluss vom 08.03.2017 – 20 U 213/16

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