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Dirk Figgener

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht
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14.12.2018

BGH – Neues Werkstattverweis-Urteil - VI ZR 65/18

Der Werkstattverweis greift, wenn die weiteren Voraussetzungen vorliegen, so oder so. Damit stellt sich der BGH gegen die oft zitierte Entscheidung des OLG München und folgt vielmehr der Rechtsprechung u.a. des LG Hamburg.

Fallen in der Verweiswerkstatt keine UPE-Aufschläge an, kann der Geschädigte auch diese als Konsequenz des Werkstattverweises nicht ersetzt verlangen. Im Übrigen entscheidet sich die Frage der "Ersatzfähigkeit der UPE-Aufschläge" aber nach den allgemeinen Grundsätzen zur Ersatzfähigkeit von Reparaturkosten.

Mit dieser wichtigen Entscheidung sind damit gleich zwei der noch offenen Rechtsfragen im Fahrwasser des Werkstattverweises überzeugend geklärt worden.

BGH, Urteil vom 25. September 2018 - VI ZR 65/18

Vorinstanzen:
LG Wuppertal
AG Solingen

 

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